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Brik & Brok

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Sortie 13 nov 2015

Ed Cerises & Coquelicots  

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27 décembre 2010 1 27 /12 /décembre /2010 10:40

En 1988 paraissait aux éditions Vents d'Ouest l'album collectif "Les invraisemblables aventures d'Istérix", sorte d'hommage parodique.

Au hasard du net sur le site Allemand TELEPOLIS j'ai trouvé un long article, en deux partie, celui-ci à l'occasion de ses 50 ans retrace l'histoire d'Astérix et ses auteurs et de ses parodies et pastiches, et j'ai alors découvert qu'une édition allemande de "Istérix" aurait existé, première surprise !

Dans cette deuxième partie de ce texte j'ai eu la deuxième surprise de voir mon nom y figurer à propos d'une illustration de cet album (voir ici), il s´agissait surtout d´un problème juridique. Mon allemand étant resté très médiocre j'ai fait appel à un ami vivant en Allemagne (merci Hervé) qui m'a alors résumé les propos de ce texte.

Brièvement donc : Albert Uderzo (et Goscinny) ayant à un moment porté plainte pour caricatures abusives de leurs héros (manquant singulièrement d'humour et de recul), le OBL, l'Oberlandsgericht (juridiction régionale) a déclaré mon dessin (Obélix en monstre de Astérix/Frankenstein) comme illégal dans un premier temps, alors que la juridiction supérieure le « Bundesgerichshof » (juridiction fédérale), déclarait que cette condamnation manquait d´arguments.

C'est ainsi qu'à mon insu un simple dessin humoristique, fait en hommage à mes lectures d'enfance, était l'objet de procès à l'étranger ! 

Il en est sortie indemne, mais en toute ignorance ! 

 

L'album version d'outre Rhin    parodie2

Die hysterischen Abenteuer von Isterix  - Hans Gamber, SagaVerlag

 

Ci-dessous voici un large extrait de cet article de Peter Mühlbauer dont vous pouvez lire la totalité sur le site de TELEPOLIS :

 

 

TELEPOLIS

50 Jahre Asterix - Teil 2

Peter Mühlbauer 26.10.2009

Wie Uderzo einen Münchner Comic-Verleger ins Obdachlosenasyl pfändete

Am deutlichsten wurde die Besonderheit der deutschen Urheberrechtssituation an zwei vom ehemaligen Bunte-Humorchef Hans Gamber verlegten Parodien. Gamber hatte 1989, zum damals 30. Geburtstag von Asterix, in seinem Saga-Verlag das vom Ostfriesen Jens Jeddeloh in zwei Jahren Arbeit gezeichnete Werk Falsches Spiel mit Alcolixund eine Übersetzung des beim Pariser Verlag Vents d'Ouest erschienenen Parodiebandes Les invraisemblables aventures d'Istérix als Die hysterischen Abenteuer von Isterixveröffentlicht.

 Die hysterischen Abenteuer von Isterix

   

In dem nicht nur in Frankreich, sondern auch in mehreren anderen europäischen Ländern problemlos publizierten Isterix-Heft, das Gamber mit Werken bekannter deutscher Zeichner angereichert hatte, mokierte das Landgericht München eine stilistischan Bussi Bär erinnernde Franz-Josef-Strauß-kritische Zeichnung von Horst Haitzinger, eine feministische Karikatur von Barbara Hömberg sowie die Pepsch-Gottscheber-Parodie Asterix und das Atomkraftwerkals "unfreie" und damit urheberrechtlich gesehen illegale Nutzungen.

Das Oberlandesgericht wertete dagegen auch die Asterwix-Karikatur von Manfred Deix, die (mit Scherzen wie einem "uderzoologischen Garten" arbeitende) Seyfried-Geschichte Die große Mauer, die Traxler-Zeichnung Obelix in Moskau, ein Bild von Uli Stein, Walter Moers' Regietheater-Parodie Asterix auf Abwegensowie die im französischen Isterix-Original enthaltenen Beiträge Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde (mit einem träumenden Mönch namens "Popelix"), Alea Jacta West(in der die US-Kavallerie unter "General Motors" die Römer verkörpert und Obelix als Indianer nichts trinken darf, weil er "schon als Kind ins Delirium Tremens gefallen ist"), Das Rennen(wo Asterix als Rocker "Asphalt Cowboy" von "Andre Beton" liest), eine Frankenstein-Zeichnungvon Didier Ray, das Titelblatt und sogar den Namen des Hefts als illegal. Letzteres entbehrte unter anderem deshalb nicht einer gewissen Ironie, weil sich Gamber am Anfang des Heftes noch über solche Vorstellungen von "Verwechslungsgefahr" lustig gemacht und ein angeblich von Helmut Kohl verfasstes Geleitwort eingefügt hatte: "Isterix? Muss das nicht eigentlich Asterix heißen?" Die Ansprüche des Rechteinhabers gingen allerdings so weit, dass er sogar eine von Gamber 1992 im Börsenblatt aufgegebene Titelschutzanzeige für ein Werk namens Hysterisch - die nichtautorisierte Biographie des Albert Uderzo(in der zwei französische Journalisten darlegen wollten, inwieweit Asterix nach den in Deutschland angelegten Maßstäben selber ein Plagiat wäre) abmahnen ließ.[3]

Doch zurück zu Isterix und dessen Wertung durch das Oberlandesgericht München: Das verbot - wie geschildert - zwar fast alle vom Landgericht München als legale Parodien eingestuften Geschichten, erlaubte aber ausgerechnet jene drei Zeichnungen von Haitzinger, Hömberg und Gottscheber, welche die Vorinstanz als Plagiate gesehen hatte. Daneben stufte es die von der Klägerseite als Rechtsverletzung bemängelte Burkhard-Fritsche-Geschichte Zwei Rocker in Bonn(in der Helmut Kohl von Obelix in die Luft geschlagen wird, beim Wiederaufprall den Angreifer platt drückt, und diesen Zufall als eigene Leistung auslegt), Ralf Königs Sahnesteifus(in dem der Zaubertrank nicht nur superstark, sondern auch superpotent macht und drei schwule Gallier das Römerlager "Baarcadirum" rauf- und runtervergewaltigen) sowie das Uderzo karikierende Werk Aus einem Aufsatzheftals gesetzeskonform ein.

Die nächste Instanz, der Bundesgerichtshof (BGH), wertete ebenso wie das OLG das Titelbild als "unfreie" Bearbeitung, weil es ihm an einem "inneren Abstand zu den entlehnten eigenschöpferischen Zügen der benutzten Werke" fehle. Sonst war sich der BGH nur noch bei der Seyfried-Geschichte Die große Mauer, der Zombie-Karikatur Rückkehr des Obelix, den Zwei Rockern in Bonndem Beitrag Aus einem Aufsatzheftund der (vom Landgericht verbotenen) Strauß-kritischen Zeichnung mit der Vorinstanz einig.

Bei den vom OLG als illegal eingestuften Werken Das Rennen, Alea Jacta West, Obelix in Moskauund Asterwixordnete der BGH eine erneute Prüfung an; bei der Zeichnung von Didier Ray kritisierte er die nicht ausreichende Begründung. Zur vorher ebenfalls verbotenen Moers-Geschichte befanden die Karlsruher Richter, dass das "äußere Bild der Comic-Gestalten [...] zeichnerisch nur in wenigen, wenn auch charakteristischen und für eine Bezugnahme ausreichenden Einzelheiten übernommen" wurde, weshalb weder eine unfreie Bearbeitung nach § 23 des Urheberrechtsgesetzes noch eine Verletzung von Urheberpersönlichkeitsrechten vorlägen. Auch den Traum des Mönchs Popelix, die Uli-Stein-Zeichnung, und den Heftnamen "Isterix" stufte der BGH anders als das Oberlandesgericht als legal ein. Die vom OLG als legal eingestuften feministischen Zeichen der Zeitwurden dagegen vom BGH verboten, ebenso erging es Isterix und das Atomkraftwerk. Und der Fall der vom OLG erlaubten schwulen Gallier in Sahnesteifussollte der (hier deutlich zum Verbot neigenden) Karlsruher Auffassung nach neu geprüft werden.[4]

...

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Publié par Ray - dans BD
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